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Theory U nach Otto Scharmer

– für Führungskräfte, Projektleiter und Coachs –

Suchen Sie nach einer Alternative zur linearen Meeting- und Moderationslogik, bei der Menschen und nicht Themen im Mittelpunkt stehen? Möchten Sie systemisch-lösungsorientierte sowie kreative Veranstaltungen konzipieren, deren Ergebnisse sich auf lange Sicht bewähren? Die Theory U, entwickelt von Otto Scharmer, ist eine Methode, die die Stationen eines Weges zu tiefgreifend veränderten Sichtweisen beschreibt sowie Kopf und Bauch für neue Lösungen öffnet. Sie versteht sich sowohl als theoretischer sowie praktischer Ansatz zum Herbeiführen von Paradigmenwechseln in der Denkweise von Einzelnen und Teams.

Theory U steht in der Tradition der Feldtheorie, des Action Learnings sowie der Lernenden Organisation. Den Kerngedanken der Methode beschreibt Scharmer als ein Führen von der Zukunft her. Ein offener Geist und die Zurückstellung von Beurteilungen, wie sie im analytischen Denken üblich sind, reichen nach Scharmers Überzeugung für diesen Weg nicht aus. Stattdessen fordert er, mit offenem Herzen und Willen an Wandel in Organisationen heranzugehen und inneres, über das Kognitive hinausgehendes Wissen anzuzapfen.

In der Theory U beschreibt Otto Scharmer vier Veränderungswege:

  • Reagieren: Beim Reagieren liegt der Fokus auf Re-Aktionen. Es geht vor allem um Problemlösungen und „Feuerlöschen“.
  • Redesigning: Eine Neugestaltung zugrundeliegender Prozesse, Strukturen und Regeln findet statt, ohne jedoch die Menschen zu berücksichtigen.
  • Reframing: Grundannahmen, mentale Modelle und Perspektiven werden hinterfragt, um neue Sichtweisen auf Probleme zu ermöglichen.
  • Regenerating: Neues wird erschaffen durch die von Otto Scharmer als Presencing bezeichnete innere Haltung, die den Kontakt mit der eigenen Energiequelle sowie mit den Inspirationen und mit dem eigenen wahren Willen ermöglicht.

Allein das regenerative Denken ist für Scharmer ein Lernen höherer Ordnung. Um zum offenen Willen zu kommen, wie Scharmer ihn beschreibt, müssen neben der Stimme der Beurteilung auch die Stimmen des Zynismus und der Angst im Prozess der Moderation überwunden werden. Der notwendige Schritt dazu findet im Presencing statt. Presencing als Quelle und Bedingung emergenter Prozesse setzt Achtsamkeit voraus, ein Wahrnehmen und Erfassen des ganzen Menschen im Sinne der Körper-Geist-Einheit.

Die Theory U bietet den passenden Rahmen für viele weitere Moderationstools aus der Werkstatt der systemischen Moderation und kann mit allen in der Zukunftswerkstatt Führen beschriebenen Methoden kombiniert werden. Wenn Sie die Theory U in Ihrer Organisation nutzen wollen, unterstützte ich Sie gern. Rufen Sie an unter 06201-870697 oder schreiben Sie eine Mail.

Gerne empfehle ich Ihnen auch die Weiterbildung zum Systemisch-Dynamischen Moderator, die Sie zur Anwendung der Methode qualifiziert. Auf Wunsch vermittle ich das Know-how zur Theory U auch in einem Individuellen Führungskräfte-Training.