Dr. Sabine Marquardt: Führungskräfte-Coaching · Führungskräfte-Training

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Thinking Circle

Wollen Sie einen produktiven Dialog im Team anregen? Möchten Sie bereits mit der Sitzanordnung die Bereitschaft signalisieren, Themen gemeinschaftlich und hierarchieübergreifend lösen zu wollen? Der Thinking Circle versteht sich als Gesprächsmethode, die den Kreis als archetypische Form von Gemeinschaft nutzt, um Themen im Miteinander voranzubringen.

Ein Thinking Circle ist durch die Idee der gemeinsamen Verantwortung und durch das Vertrauen in die Ganzheit geprägt. Zum Thinking Circle kann auch das Prinzip des Führungswechsels gehören. Das Kreisgespräch läutet der Gastgeber mit einem kleinen Auftaktritual ein. Beim anschließenden Check-In äußern sich die Teilnehmer der Reihe nach zu ihrer Person, ihren Motiven etc.

Dem Gastgeber gegenüber sitzt ein sogenannter Achtgeber. Der Achtgeber hält energetisch den Raum und achtet auf die Einhaltung der Prinzipien und Praktiken, zu denen vor allem das aufmerksame Zuhören, das absichtsvolle Reden sowie das Achtgeben auf das Wohlergehen der Gruppe gehören. Bei Bedarf, der auch von den Teilnehmenden an den Achtgeber gespiegelt werden kann, setzt dieser ein akustisches oder visuelles Signal und ergreift unter Umständen das Wort. Falls erforderlich, gibt es auch einen Schreiber.

Entscheidungen im Konsens

Sollen im Thinking Circle Entscheidungen getroffen werden, erfolgen sie in der Regel im Konsens. Denn das ganzheitliche Vorgehen ermöglicht es, die Vielfalt der Perspektiven zu einer gemeinsamen Sicht auf Themen weiterzuentwickeln. Jeder Redezirkel endet schließlich mit einem Check-out der Teilnehmer in Form eines Blitzlichts.

Der Thinking Circle im Überblick

  • Prinzipien: Gemeinsame Verantwortung – Vertrauen in die Ganzheit – Führung im Wechsel
  • Praktiken: Aufmerksames Zuhören – Absichtsvolles Reden – Achten aller auf das Wohlergehen der Gruppe
  • Rollen: Gastgeber – Achtgeber – evt. Schreiber – Teilnehmer
  • Tools: Gegenstand zum Markieren der Kreismitte – Redeobjekt – Achtsamkeitssignalgeber wie Zimbel, Handpuppe etc.

Der Thinking Circle kann punktuell in Workshops oder Tagungen eingebunden werden. Er lässt sich aber auch als Meeting-Methode in den Alltag integrieren. Die Gruppengröße sollte 20 Personen nicht übersteigen.

Für wen sich der Thinking Circle eignet:

Das Methodenwissen zum Thinking Circle eignet sich für Führungskräfte, Teamleiter und Projektmanager, für Trainer und Leiter von Gruppen in Unternehmen und Organisationen sowie als Weiterbildung für professionelle Coachs. Bei Fragen zur Methode berate ich Sie gern. Rufen Sie an unter 06201-870697 oder schreiben Sie eine Mail.

Hier geht es zur Weiterbildung zum Systemisch-Dynamischen Moderator. Gerne vermitteln wir die Methode auch in einem Individuellen Führungskräfte-Training.